Mareksche Krankheit

Von dieser Krankheit sind nahezu alle Tierbestände weltweit betroffen, auch wenn sie keine Symptome zeigen. Es können sowohl Küken als auch erwachsene Hühner erkranken.

Abgebildet sind zwei Hühner und der Text Mareksche Krankheit.

Folgen der Marekschen Krankheit

Bei Küken kann es zu einer Sterblichkeit von bis zu 50 % kommen. Anzeichen sind Entwicklungsstörungen und eine Anämie. Selten oder zum Teil auch verdickte Federfollikel, Tumore oder gar keine Symptome. Erwachsene Tiere können erblinden, temporär oder komplett gelähmt werden. Eine Therapie ist nicht möglich. Übertragen wird diese Erkrankung über Federfollikel-Ephithelzellen im Staub. Eine Erkrankung mit dem virulenten Serotyp 1 ist meldepflichtig.

Hinweis: Die Impfung muss sofort durchgeführt werden, wenn die Küken aus der Brutmaschine herausgenommen werden.

Der Impfschutz beginnt schon wenige Stunden nach der Impfung. Belastbar ist er jedoch erst 9 bis 12 Tage nach der Impfung. Deshalb sollten die Brut und die Aufzucht nicht im gleichen Raum stattfinden und möglichst hygienisch voneinander getrennt werden.

Was kann die Impfung und was nicht?

Leider kann die Impfung eine Infektion nicht verhindern. Allerdings beugt sie die Bildung von Tumoren vor und ist sehr sinnvoll. Vor allem, wenn Küken auch an andere Hühnerhalter verkauft werden sollen.

Wenn Du mehr über Impfungen in der Aufzucht von Küken erfahren möchtest, dann schau unbedingt bei diesem Artikel vorbei.

Abgebildet ist ein Küken, welches mit einer Spritze geimpft werden soll. Im Text steht: Impfungen in der Kükenaufzucht.

 

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