Staubbaden

Die Gefiederhygiene ist bei Hühnern anders als bei unseren Vögeln im Garten. Während diese gerne in Wasser baden, so baden Hühner in der Erde. Der Fachbegriff für diesen Vorgang ist Staubbaden. Dieser Vorgang dient nicht nur der Reinigung des Gefieders, sondern ist ebenso dem Komfortverhalten und auch dem Sozialverhalten zuzuschreiben. Denn startet ein Huhn das Staubbaden, so kommt bald ein weiteres dazu. Entweder um mit zu baden oder das erste Huhn zu vertreiben und selbst an dieser Stelle zu baden. Das gemeinsame Baden von größeren Hühnergruppen kann man aber auch beobachten. Zum Staubbaden wird ein warmes und trockenes Wetter bevorzugt. Der Boden muss locker sein und Hühner legen gerne Kuhlen zum Staubbaden an.

Abgebildet ist ein Huhn welches staubbadet.

Der Ablauf des Staubbadens

Begonnen wird das Staubbaden mit Picken und Scharren in der Erde. Erst nach etwas Zeit legt das Huhn sich langsam hin und lockert das Gefieder. Mit dem Schnabel pickt das Huhn weiter in dem Substrat, in dem es grade liegt, und zieht es näher zu sich heran. Nachdem wieder etwas Zeit vergangen ist, fängt das Huhn an mit starken Bein- und Flügelbewegungen Staub in das Gefieder zu werfen. Dabei werden die Flügel gleichzeitig vertikal bewegt. Danach macht das Huhn wieder eine Pause, in dem es mit dem Schnabel Substrat zurechtrückt. Begleitet werden diese Vorgänge vom Reiben des Kopfes an der Erde und einigen Streckbewegungen. Das Staubbaden kann sehr ausgiebig ausfallen und dann auch einige Zeit in Anspruch nehmen. Hat das Huhn genug, dann beendet es den Vorgang indem es aufsteht, die Federn aufplustert und sich kräftig schüttelt. Dadurch entfernt es den Staub wieder aus dem Gefieder. Nun ist das Gefieder wieder frei von abgestorbenen Hautschuppen und lästigen Parasiten.

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